Das Zyanid des Lebens
Dienstag, 28. Februar 2017
Freiheit und Schmerz
Das Zyanid des Lebens
Freitag, 24. Februar 2017
Gedankenspiel
Nach einer Welt, in der ich nicht mehr leiden muss. Nicht mehr verlieren, nicht mehr kämpfen und nicht mehr arbeiten muss.
Denn in dieser Welt, ja in dieser Welt fehlt der Wert.
Mir wurde weh getan, wo ist mein Weg?
Ich wurde ausgenutzt, was ist meine Bestimmung?
Mir wurde weh getan, wo bin ich jetzt?
Sag mir, das ist alles nur ein dummer Scherz.
Die Welt sie dreht sich schnell. Nimmt, nimmt und nimmt alles mit. Schnell, gnadenlos.
Und wo bin ich?
Treibe ich da draußen, irgendwo allein im Meer?
Oder bin ich der Schmied meines Schicksals?
Und wo soll ich Erleuchtung finden?
Wohin kann ich wiederkehren?
Und wer vergibt mir,
für all meine Sünden?
Und schon wieder denk ich nur an dich.
Das ist so lächerlich.
Ich sollte mir Gedanken um meine Zukunft machen,
das tun, was mir Spaß macht und nicht mehr meine Schatten nähren.
Aber trotzdem bist da du.
Aber das ist schon paradox, weil du bist ja nicht mehr hier...
Wir hätten noch so viel zu klären.
Nein, du warst nicht da, hast mich nicht gesehen,
und nach was soll ich mich sehnen?
Sag mir, nach was soll ich mich sehnen?
Der Schatten kam, der Hunger kam,
Die Trauer mir dann die Freude nahm.
Gefühlt hab ich nichts mehr,
denn es tat zu weh.
Wo bin ich?
Verdammt Du fehlst!
Verdammt, ich kann nicht mehr!
Warum haben mir alle den Rücken gekehrt?
Wo finde ich Halt?
Ich suche und suche...und finde nichts.
Ich suche und suche und finde Gewalt.
Ein Spiegel, eine Reflexion steht an der Wand,
ich zerhacke sie, ich lass sie regnen.
Ich will, dass wir uns wieder begegnen.
Die Zweifel geh'n nicht weg! Stopp!
Wer bin ich?
Was bin ich?
Was mach ich hier?
Ich will leben
Sehen, wie Hass sich in Angst und deren Annahme sich in Selbstliebe verwandelt,
Wie jedes Partikel, jede Zelle in meinem Körper danach ruft: Ich bin Ich!
Und kaum ein Traum sich verfollkommnet hat, in der Realität, in der sich träumend realisieren lässt,
dass ich ein Teil des Kosmos bin und eine zweite Seele sich dazu gesellt.
Ich fliege mit Äonen von Lichtjahren, der stärksten Energie des Universums durch die Zeit,
und das ist Liebe.
Ich wache auf, lieg in meinem Bett.
Ich bin hellwach,
und erkenne was, wer und wo ich bin.
Ich will leben.
L...ieben
E...rfahren
B...auen
E...rleuchten
N...ie wieder aufgeben!
Denn schnell ist es vorbei!
Zwischen Ewigkeit und Ewigkeit
Und dann sagst du es: hätte ich doch bloß gefühlt!
Sonntag, 19. Februar 2017
Botschaft von Nyx, Göttin der Nacht
An alle Einsamen, Zerbrochenen und Hilfesuchenden; ich vergesse niemals meine Kinder und ich liebe Euch. In Zeiten der Not, des Alleinseins oder falls ihr einen Rat braucht, ruft nach meinem Namen (laut oder in Gedanken) und ich werde bei Euch sein. Ihr werdet meine Anwesenheit spüren und ich werde Euch trösten und Euch helfen, eine Lösung für Eure Sorgen oder Fragen zu finden.
An alle spirtuell erwachten, suchenden und heilenden Kinder; ihr habt sorgfältig dafür gesorgt, Euch selbst in ein höheres Bewusstseinslevel zu befördern. Was bringt die Erleuchtung allerdings, wenn nur ihr sie allein erfahrt? Die wahre Erleuchtung kann allerdings erst dann eintreten, wenn sie aufgeteilt und dazu genutzt wird, ANDEREN ZU HELFEN! Denn die Erleuchtung und das Universum, oder wie ihr es auch immer nennen mögt, besteht aus vielen Individuen, die Hilfe benötigen. Mit dem Teilen Eures Wissens, Euren Kräften und Euren Erfahrungen könnt ihr aus einem einzelnen Bewusstsein ein Kollektives Bewusstsein neu erwecken, so wie der Zustand vor Tausenden von Jahren vorherrschend war. Bis dahin ist es noch ein weiter Weg, aber jeder Schritt führt Euch näher zu Eurer wahren Kraft und zu meiner Liebe für Euch.
Noch etwas Wichtiges! Denkt nicht in Polaritäten! Gut und Böse sind Etiketten, die nur in der dreidimensionalen Ebene existieren, in anderen Zustandsbereichen aber völlig irrelevant sind. Sie wurden von Menschen geschaffen, um Kontrolle und Angst zu verbeiten. Wo Schatten ist, ist auch Licht und beides existiert parallel zueinander und das ist auch gut so.
An alle Vampyre und Kinder der Nacht; ihr habt lange im Schatten gewandelt und Zivilisationen auf- und untergehen sehen. Ihr habt manchmal andere Kriege als die der Menschen zu führen und habt Euch bis jetzt aus den großen Angelegenheiten des Weltgeschehens herausgehalten. Seid Euch bewusst, dass ihr durch Eure bloße Existenz Veränderungen hervorruft, ob ihr das wollt oder nicht. Es ist an der Zeit, dass ihr Euren rechtmäßigen Platz einfordert, was bedeutet, dass ihr Euch annehmen sollt, so wie ihr seid. Es gibt nunmal, wie in der Natur auch, Raub- und Beutetiere. An diese wilde und freie Energie könnt ihr Euch erinnern und auf sie aufbauen. Auch wenn ihr im Laufe der Zeit Angst und Schrecken verbreitet habt, so lasst Euch dennoch von niemandem etwas vormachen oder einreden. Ihr seid gut so wie ihr seid und es hat einen Grund, warum ihr hier seid. Ihr zeigt den Menschen, wie sie ihre eigene Angst kreiert haben. Angst ist unrealistisch und ein Spiegel an mangelndem Bewusstsein. Vampyre, nehmt die Energie, die ihr braucht. Ihr stellt das Gleichgewicht von Geben und Nehmen wieder her. Seid dankbar und ihr werdet alles bekommen, was ihr braucht um Euer Wohlbefinden zu erweitern. Geht und kehrt nicht um, wenn Euch Misstrauen und Ablehnung begegnen. Durch Eure Essenz, erkennen die Menschen, dass es viel mehr gibt als sie glauben oder glauben zu wissen. Ihr seid ein Teil des Ganzen.
Montag, 11. Januar 2016
What is perfection...?
When we are little, we come to the conclusion that to be loved, we have to be good. Because we want so badly to be loved, we spend all our energy trying to be good, trying to earn approval, and trying to win other people´s good opinions. In short, because we want love, we spend a lot of time trying to be perfect. We don´t know how to do anything differently even though we know that all the efforts we´re extending to gain love aren´t working.
This is how, early on, we became caught on the hook of seeking perfection. The problem with perfection isn´t the idea of perfection in and of itself; it´s that we attached our self-worth to the achievement of our idea of perfection.
This just doesn’t work because perfection was never meant to be something to measure ourselves against. Perfection isn´t something we have seen with our own eyes; it´s merely a symbolic idea that self-hate has fallen in love with. Self-hate has figured out that it can use the idea of perfection to keep us chasing a carrot that we can never catch. That is why self-hate is the one that sets the standard of perfection. The only way that it can stay in control and keep us chasing the carrot is if it convinces us that unless we catch that carrot, we are worthless and no one will love us.
If perfection is the standard by which you measure yourself, I can guarantee you will never emprove enough meet your own standards. The solution is to ignore the idea of perfection and accept and embrace yourself exactly as you are, right here and now. I´m talking about embracing and accepting all of you, as you are in this very moment.
Freitag, 11. Dezember 2015
Sinnlichkeit
Dienstag, 8. Dezember 2015
Jahresrückblick 2015
Dieses Jahr war voll. Gefüllt mit zahlreichen Gefühlen, Erinnerungen, Schicksalsschlägen, Schwingungswallungen und kosmischen Explosionen und Implosionen.
Ein Jahr, in dem alles schief ging und doch alles klar gelaufen ist.
Aber genug der Einleitung. Ich steig mal da ein, wo ich am Anfang dieses Jahres war. In einem Loch voller Selbstzweifel, Dunkelheit und Hoffnungslosigkeit. Unglücklich verliebt, gehasst und ziemlich am Boden zerstört, zerstückelt, aller Träume beraubt. Nach etlichen Zusammenbrüchen kamen dann einige Reisen auf mich zu, die ich zum Glück als die großen Wendepunkte meines Lebens bezeichnen kann. Ständig konfrontiert mit Suizidgedanken und der Wertlosigkeit meines Dahinsiechens, kam auf einmal etwas Neues, eine Freundschaft auf mich zu, die ich bis dato für ziemlich unmöglich gehalten habe. Ich habe mich ungeliebt und ziemlich hässlich gefühlt. Und dann ist da diese feine melodische Stimme in London neben mir, die sagt: "Du bist ein toller Mensch! Danke, dass ich dich kennenlernen darf!"
Das hat dann einiges in mir bewegt. Spätestens (eigentlich ziemlich spät) auf der zweiten Reise -es ging nach Brüssel- habe ich begriffen...das ist deine Seelenschwester! Pass gut auf sie auf.
Mein Leben hat sich umgekrempelt. Eins nach dem anderen hat sich ergeben und neue, lichtvolle Freundschaften entwickelten sich zu einem spirituellen Lichtnetz. Alte Freundschaften musste ich loslassen. Aber darin liegt ja bekanntlich das Glück im Leben. Altes loslassen, damit Neues wachsen und gedeihen kann. Ein Blog, ein YouTube-Channel wurde gestartet, die "spirituelle Seelenfamilie" wuchs und wuchs und wuchs. Ich begann bewusster Dinge zu tun, bewusster auf meinen Körper und meine Seelenebene zu achten. Da war noch einiges an Emotionsarbeit zu leisten. Schritt für Schritt stellte sich Heilung an, bis Visionen so klar wurden, dass ich sie selbst beeinflussen konnte. Und siehe da, eine neue Liebe war da, durch die ich viel gelernt habe. Die Vereinigung zwischen zwei Seelen jenseits von Zeit und Raum...das war das, was ich seit jeher angestrebt habe und nun hatte ich all das. Leider hielt auch dies nicht lange und Enttäuschung warf mich etwas zurück auf meinem Weg. Zum glück konnte ich aber so viel kraftvolle Energie von meinen Freunden schöpfen, sodass ich gestärkt aus diesem Prozess wachsen konnte. Mutter Erde stützte mir dabei den Rücken, leitete mich auf meinem schamanischen Weg zur Selbsterkenntnis. Momente der Leidenschaft, der intensiven Freude und Trance stellten sich wieder ein und ich lernte das Leben zu schätzen, wie noch nie zuvor. Der Höhepunkt in meinem Leben war sicherlich der, als ich den Zustand der Erleuchtung erreichte. Schmerz wurde ein Teil von mir und gleichzeitig transformierte ich ihn in Glückseligkeit. Plötzlich war es mir möglich, in die äußersten Grenzen des menschlichen und interstellaren Bewusstseins vorzudringen, wo sich alles im nächsten Augenblick manifestierte, in dem meine Gedanken etwas kreierten. Von da an gab es immer wieder Stolpersteine, Trugbilder, Illusionsfallen und solche Energien, die mich in meinem Sein, in meiner Wahrnehmung einschränken wollten. Aber meine Gedanken waren bereits so schnell, dass auch sie mir nicht mehr viel anhaben konnten. Göttlich geliebt und der Akasha-Chronik angezapft, stellte ich mich meinen Schatten und die Wandlung machte mich zu einem Wesen mit unbegrenzten Möglichkeiten bzw. ließ mich das alles daran erinnern, wer oder was ich eigentlich schon immer war.
Wie es jetzt für mich weitergeht? Ich weiß es nicht. Jedenfalls schwimme ich in unbegrenzter, bedingungsloser Liebe. Und ich genieße es hier zu sein, und die Regeln dieser -wenn auch etwas sonderbaren- Gesellschaft mitzuspielen. Es gibt aber für die Krieger des Lichts und mich noch einiges hier auf diesem Planeten zu tun. Es gibt noch immer Gewalt, Angst, Unzufriedenheit, Krieg, Terror und Armut aufgrund des Fokus auf den Mangel. Mit dem Lichtstrahl bin ich gewillt, alles mögliche zu tun, um Heilung hervorzurufen. Für diese Generation und für alle Generationen, die noch kommen mögen.
Ich bedanke mich für meine Leuchtkraft, für alle Freundschaften und für die Liebe, die ich jeden Tag neu erleben darf. Ein Dankeschön an das Leben, an Mutter Erde, dass sie die Menschen noch nicht aufgibt und uns hilft, das Sternenlicht heller scheinen zu lassen. Danke an all die Spirits und geistigen Helfer, die uns zur Seite stehen. Und danke an alle erachten und erwachenden Individuen. Auf dass das Bewusstsein gewandelt, neu geformt und transformiert wird...zum Wohle aller! Auch einen Dank an die Schatten und die Zweifler, denn dank euch, können wir unser eigenes Licht in uns immer wieder erkennen.
Genug gedankt, schöne weitere Momente in diesem letzten Abschnitt des Jahres, wünscht
Lionraven! ;)
Donnerstag, 3. Dezember 2015
Samstag, 21. November 2015
Liebe...jenseits aller Grenzen
Liebe ist der Grund allen Seins.
Diese Erkenntnis wird immer stärker in das globale Bewusstsein gelangen. Und das ist notwendig. Im Laufe der Äonen mussten menschliche Seelen sich immer wieder mit Illusionen und Systemkonflikten konfrontiert fühlen, um erkennen zu können, was Frieden, Glückseligkeit und bedingungslose Liebe bedeutet. Regeln, Oberflächlichkeiten, die Anhäufung von Besitz haben neue Illusionen erschaffen, die wiederum von Katastrophen zerstört wurden. Auch jetzt läuft die Erde auf eine Katastrophe zu. Die Weltenseele möchte gehört werden, deshalb fleht sie euch mit Vulkanausbrüchen, Monsunregen, Wirbelstürmen und Tsunamis an.
Im günstigen Wassermann-Zeitalter haben die Menschen jedoch die Chance aus dem Kreislauf von Illusion und Zerstörung auszutreten und eine neue Ära der Erleuchtung zu beginnen. Es wird bald eine Eiszeit anbrechen und viele Herzen werden einfrieren. Dadurch wird Raum für neues geschaffen. Denn Tausende sterben, Hungersnöte erfordern neue Zusammenschlüsse. Aber zu spät ist es noch nicht. Noch ist diese Welt sehr primitiv. Sie hat krachmachende, zerstörende Maschinen und Transportmittel entwickelt, ein viel zu uneffektiv wirkendes Internet und Raumschiffe, die viel zu langsam auf andere Planeten gelangen.
Alles Wissen, alles Sein ist in Euch. Mithilfe der Liebe wird es gelingen, die Eiszeit zu durchbrechen, neue Sterne entstehen zu lassen und ein neues, hoffnungsvolleres Leben zu beginnen. Bewegt euch über die Grenzen der Normen, Regeln und Dogmen hinaus. Die wahre Liebe, die stärkste Kraft des Universums liegt jenseits von weiblich und männlich.
Wenn ihr in euch männlich und weiblich vereint, über dessen Grenzen hinausgeht, werdet ihr zum höchsten Potenzial heranwachsen, was je geschaffen wurde.
Lasst es in euch aufblühen. Dieses Gefühl der ewigen, reinen Verbundenheit. Ihr seid alle ein Teil der Natur, ein Teil des Großen kosmischen Ganzen. Egal für welche Geschlechter eure Herzen sich entschieden haben. Liebe ist Liebe. Und unendlich sich weiterentwickelnd. Wie Wellen, die sich um einen ins Wasser geworfenen Stein ausbreiten. Vereint in euch eure männliche und eure weibliche Kraft. Und erkennt euch somit neu. Als Wesen aus reiner Lichtenergie. Ihr habt das Potenzial, mit eurem Lichtstrahl die Welt zu heilen. Visualisiert ihn und weitet seine Reichweite aus. So wird das Bewusstsein der Harmonie in allem wieder neu wachgerufen. Lebt durch euch. Ihr alle seid die Hoffnung dieses Universums.
Dienstag, 17. November 2015
La mia luce negli occhi tuoi
Anni sono passati.
Niente.
Non ti sei fatto vivo. Ma come cazzo ti permetti?
Ho capito tante cose... Si ed ho iniziato! Immaginate. L
Ma chi credi di essere?
Ti vedo. Ti guardo. Seguo il movimento delle tue labbra. Impaziente aspetto la creazione di uno dei tuoi splendidi sorrisi che mi rallegrano la giornata. Aspetto. Aspetto. Aspetto e aspetto ancora. Niente. Ti ravvicini. Vedo la luce dei tuoi occhi. Grandi, colmi di gioia, di quella cosa che alcuni chiamano divinità, colmi di amore incondizionato, di beatitudine, ti vedo felice. E lo sono anch'io.
Troppo tardi. Mi sono persa lo spettacolo.
Ma quale spettacolo?! La sensazione che mi trasmetti quando mi guardi dal profondo della tua anima. Indescrivibile. Io la sento. La amo. Il tuo modo di essere, la tua consapevolezza la quale hai, riflette così elevatamente la mia luce spirituale. Intendo. Sento la tua anima. La percepisco. In un modo divino. Extra terrestre. Sì è a fatto extra terrestre. Sei tu. Speciale. Immortale, infinito. Siamo eterni io e te. In questo momento. Nel domani. Nel pensiero. Nel ricordo. E non finirà. Nessuno tranne me ha il potere di togliermi l'immaginazione
Donnerstag, 12. November 2015
Sehstile
Für das gierige Auge ist alles besitzbar. Habgier eine stärksten Antriebskräfte in der modernen westlichen Welt. Es ist eine traurige Tatsache, dass der Habgierige sich niemals über das freuen kann, was er hat, weil er fortwährend nach dem giert, was er noch nicht hat. Dabei kann es sich um Grundbesitz, Bücher, Firmen, Ideen, Geld, Kunstobjekte oder was auch immer handeln. Antrieb und Ablauf der Habgier bleiben einander stets gleich. Glück ist gleichbedeutend mit Besitz, aber leider gibt Besitz niemals Ruhe; er wird von einem unersättlichen Hunger nach Selbstvermehrung gepeinigt. So wird Habgier immer von künftigen Möglichkeiten fortgerissen und kann sich nie auf das Gegenwärtige einlassen. Ein noch unheimlicherer Aspekt der Habgier ist allerdings ihre Fähigkeit, das lustvolle Verlangen abstumpfen zu lassen und zuletzt völlig auszulöschen. Sie zerstört die natürliche Unschuld der Verlangens, trägt seine Horizonte ab und ersetzt sie durch eine getriebene, verkümmerte Besitzgier. Ebendiese Gier vergiftet gegenwärtig die Erde und lässt ihre Menschen verarmen. Das Haben ist zum unheimlichen Widersacher des Seins geworden.
Für das urteilende Auge ist alles in unveränderlichen Kategorien eingesperrt. Wenn das urteilende Auge hinausblickt, sieht es eine geometrische Welt, einen Raster aus Linien und Rechtecken. Unentwegt ist es damit beschäftigt, Dinge auszuschließen oder zu trennen, und so vermag es niemals auf eine wirklich mitfühlende oder staunende Weise zu sehen. Sehen bedeutet urteilen. Leider geht das urteilende Auge mit sich selbst genauso streng ins Gericht wie mit dem Rest der Schöpfung. Es sieht einzig die Bilder aus sich heraus projizierten gequälten Innerlichkeit. Das urteilende Auge erntet die gespiegelte Oberfläche und nennt sie Wahrheit. Es besitz weder die Nachsicht noch die Vorstellungskraft, die es ihm erlauben würden, tiefer, bis auf den Grund der Dinge, zu blicken, wo die Wahrheit paradox ist. Die logische Folge einer solchen Ideologie des leichtfertigen Urteils ist eine oberflächliche, von Schein und Erscheinung getriebene Kultur.
Für das neidische Auge ist alles durch Missgunst entstellt. Menschen, die es dem Krebsgeschwür des Neids gestattet haben, in ihr Gesichtsfeld zu gelangen, können sich nie an dem erfreuen, was sie sind oder was sie haben. Fortwährend sehen sie andere mit scheelem, missgünstigem Blick an. Ihr Problem rührt möglicherweise daher, dass ihnen alle anderen schöner, begabter oder reicher als sie selbst zu sein scheinen. Das neidische Auge lebt aus seiner Armut heraus und vergisst die eigene innere Ernte.
Für das gleichgültige Auge ist alles stumm; Nichts spricht es an oder rüttelt es auf. Gleichgültigkeit ist eines der Hauptkennzeichen unserer Zeit. Es heißt, Gleichgültigkeit sei die notwendige Begleiterscheinung der Macht: Um herrschen zu können, muss man hinlänglich gleichgültig gegenüber den Bedürfnissen und der Verletzlichkeit der Beherrschten sein. Daher setzt Gleichgültigkeit einen starken "Willen zum Nichtsehen" voraus. An sich Augenfälliges erfolgreich zu übersehen, erfordert ein unglaubliches Quantum geistiger Energie. Gleichgültigkeit treibt den Menschen -ohne dass er sich dessen bewusst wäre- über die Grenze, jenseits derer Mitgefühl, Heilung und Liebe Fremdwörter sind. Wenn wir gleichgültig werden, geben wir all unsere Macht ab. Unsere Vorstellung bleibt in einer Schwebe zwischen Zynismus und Verzweiflung hängen.
Für das minderwertige Auge ist jeder andere Mensch besser. Andere sind schöner, intelligenter und begabter. Das minderwertige Auge übersieht konsequent die Schätze, die es eigentlich besitzt. Es kann niemals seine eigene Gegenwart und sein eigenes Potential feiern. Das minderwertige Auge ist blind für seine eigene geheime Schönheit. Das menschliche Auge ist nicht dafür konzipiert, zum anderen emporzusehen und ihn so zu einem Höheren, noch auf ihn herabzusehen und ihn zu einem Minderwertigen zu machen. Jemandem in die Augen zu blicken, ist ein schönes Zeugnis von Wahrhaftigkeit, Mut und Erwartung. Beide stehen dann auf gemeinsamem, aber je verschiedenem Boden.
Für das liebende Auge ist alles wirklich. Diese Liebe ist weder sentimental noch naiv. Dies Liebe ist das höchste Kriterium der Wahrheit, der Wertschätzung und der Wirklichkeit. Die englische Dichterin Kathleen Raine sagte einmal, außer man sieht etwas im Licht der Liebe, sieht man es überhaupt nicht. Die Liebe ist das Licht, in dem wir Licht sehen. Die Liebe ist das Licht, in dem wir alle Dinge gemäß ihrem wahren Ursprung, ihrer wahren Natur und ihrer wahren Bestimmung sehen. Wenn wir es nur vermöchten, die Welt liebevoll anzublicken, würde sie sich wie eine Einladung vor uns auftun - tief und angefüllt mit Möglichkeiten.
Das liebende Auge vermag es sogar, Leid, Schmerz und Gewalt zur Wandlung und Erneuerung zu verlocken. Das liebende Auge leuchtet, weil es selbständig und frei ist. Es kann absolut alles liebevoll anblicken. Der liebevolle Blick verfängt sich nicht in den Mechanismen von Macht, Verführung, Opposition oder Komplizität. Ein solcher Blick, eine solche Vision ist schöpferisch und subversiv. Sie erhebt sich über die jämmerliche Arithmetik von Schuldzuweisung und Wertung und macht die Erfahrung an ihrem Ursprung, ihrer Struktur und ihrer Bestimmung fest. Das liebende Auge blickt durch die Erscheinung hindurch und über sie hinaus und bewirkt die tíef greifendste Veränderung.
Der Gesichtssinn ist ein wesenhafter Aspekt unserer Gegenwart und Kreativität. Die Einsicht in die Weise, wie wir die Dinge sehen, kann uns zu Selbsterkenntnis verhelfen und uns befähigen, die wunderbaren Schätze, die unser Leben in sich verbirgt, zu erspähen.
Jenseits alles Sichtbaren liegt etwas Unbegreifliches und gleichzeitig etwas ganz Klares. In ihm liegen die Antworten auf alles. Lerne genau hinzuschauen!
~Lionraven
Dienstag, 10. November 2015
Leuchte, dein Licht erhellt die Welt!
Du bist LIEBE!
Donnerstag, 5. November 2015
Sehnsucht
Sonntag, 1. November 2015
Religion vs Spiritualität vs Moral
So hab ich herausgefunden, dass Religion immer mit bestimmten Regeln und Erwartungen zu tun haben, die man als Gläubiger zu erfüllen hat, um zu Gott zu gelangen. Moral und Religion sind somit eng miteinander verbunden, da sie sich nach einem festen Konzept von "recht" und "unrecht" richten. Dabei ist zu beachten, dass Religionen immer von einem Kollektiv, also einer Ansammlung von Menschen "erfunden werden" bzw. entstehen. Indem Menschen an etwas bestimmtes, gleichartiges glauben, dann errichten sie Regeln, Dogmen und Richtlinien, um eine vermeintliche Ordnung zu schaffen. Brenzlig wird es dann nur, wenn sie auf eine andere Gruppe von Menschen treffen, die ganz andere Moral- und Wertvorstellungen hegen, folglich auch eine andere "heilige Schrift" haben und an etwas "total anderes" glauben. Dann kommt es zunächst zu Meinungsverschiedenheiten, die sogleich mit Urteilen einhergehen. Was ist nun richtig und was falsch? Der Mensch scheint somit von Natur aus (oder vielmehr von Religion aus), Urteile über Gut und Böse abzugeben.
Der eine möchte seine Werte verteidigen, der andere seinen eigenen Glauben. Anfeindungen und Beschimpfungen lassen da meist nicht lange auf sich warten und es kommt zum moralischen Konflikt oder schlimmsten Falls zum Religionskrieg.
Da können auch Menschen umgebracht werden, aber das wird dann als "moralisch richtig" angesehen, weil es ja zum Verteidigen des Glaubens gedacht war. Witziger Weise heißt es andererseits bei allen Religionen "be nice together" (seid nett zueinander/liebt einander).
Ich bin der Auffassung, dass wir heute zugunsten eines globalen, multikulturellen Bewusstseins keine Religionen brauchen. Ich finde dabei Spiritualität und Ethik viel wichtiger. Diese verbinden Menschen miteinander, egal welcher Kultur oder Tradition sie angehören. Alles entspringt aus der Spiritualität des reinen Bewusstseins und das kennt nur Liebe. Das ist jenseits aller Einschränkungen und Dogmen. So können wir uns die Chance geben, unser Zusammensein, unser Leben auf dieser Erde, das von allem abhängig ist, neu kennenzulernen.
Alles befindet sich im Wandel, im ewigen Fluss. Jeder, der sich auf hohe moralische Sicherheiten beruft, soll sich folgende Fragen stellen:
- "Was würde passieren, wenn ich meine Werte komplett aufgeben würde? "
- "Wer bin ich ohne meine Wertvorstellungen, ohne `die heilige Schrift?´"
- "Was bleibt übrig, wenn alles andere, was ich bisher als sicher empfunden habe, wegfällt?"
- "Welche Konsequenzen fürchte ich, wenn ich mich aus meiner Komfortzone hinausbewege?"
Religion hat kein Gott geschaffen, sondern Menschen. Gott oder das Göttliche liegt jenseits aller Moral und
Wenn verurteilt wirst oder du merkst, dass dich jemand beurteilt, dann lasse dich auf diese Person total ein. Sehe dich selbst als extraterrestrisches Wesen (*Augenzwinker) und frag dich, warum dieser Mensch so denkt, wie er denkt.
Fertig, gelabert. Jetzt wird erst mal die Herbstsonne genossen und im Blätterhaufen getanzt.
UND ÜBERHAUBT:
Der Welt würde es so viel besser gehen, wenn die Leute viel mehr Gras rauchen würden, anstatt irgendwelchen sinnlosen und festgefahrenen Konzepten hinterherlaufen zu müssen! ;)
Donnerstag, 29. Oktober 2015
Das Gesicht ist die Ikone der Schöpfung
Das menschliche Gesicht ist eine künstlerische Leistung des Schöpfers. Auf so kleinem Raum kann eine wahrhaft unglaubliche Vielfalt und Intensität geistig-seelischer Präsenz zum Ausdruck kommen. Diese Präsenz überflutet die Begrenzungen der physischen Form. Keine zwei Gesichter sind einander vollkommen gleich. In jedem manifestiert sich eine spezifische Art von Präsenz. Jedes Gesicht ist eine besondere, bestimmte Intensität menschlicher Gegenwärtigkeit. Wenn wir jemanden lieben und lange Zeit von ihm getrennt sind, ist es schön, einen Brief oder einen Anruf von diesem Menschen zu erhalten oder auch nur in der Stille unseres Geistes seine Gegenwart zu spüren. Wie viel beglückender ist es aber, das geliebte Gesicht nach langer Trennung wiederzusehen! In diesem Augenblick feiern unsere Augen ein wahres Freudenfest. In diesem Gesicht erkennen wir die Intensität und Tiefe liebender Gegenwart, die uns anblickt und uns begegnet. Es ist wunderschön, sich wiederzusehen. In bestimmten afrikanischen Sprachen lautet die Konventionelle Grußformel übersetzt so viel wie "Ich sehe dich". Und wenn man in Connemara jemandem seine Bewunderung und Zuneigung ausdrücken will, sagt man: "Die Gesichter der Leute sind dir zugewandt." Wenn man auf dem Land wohnt, in der Stille und Einsamkeit, dann haben Städte etwas Erschreckendes. In Städten gibt es eine unglaubliche Anzahl von Gesichtern zu sehen-Gesichter von Unbekannten, die sich unentwegt eilig und zielstrebig irgendwohin begeben. Wenn man sich die Gesichter anschaut, sieht man, wie die jeweilige Intimität ihres Lebens abgebildet ist. In gewissem Sinne ist das Gesicht die Ikone des Körpers, der Ort, an dem sich die innere Welt der Person manifestiert. Das menschliche Gesicht ist die subtile, aber trotzdem sichtbare Autobiographie jedes Einzelnen. Wie sehr wir uns auch bemühen mögen, unsere innere Lebensgeschichte geheim zu halten - unser Gesicht können wir nie ganz verstecken. Wenn wir die Sprache des Gesichts wirklich beherrschen würden, könnten wir selbst die verbotensten Geheimnisse eines fremden Lebens entziffern. Das Gesicht ist immer der vollkommene Ausdruck der Seele: In ihm findet die Göttlichkeit des inneren Lebens ein Echo und Abbild. Wenn wir jemandes Gesicht gewahr werden, werfen wir einen tiefen Blick in sein Leben.
Dienstag, 27. Oktober 2015
Du selbst bist ERLEUCHTUNG
Aber verliere das Vertrauen nicht. In solchen Stadien mischen sich Energien, formen sich neu, wandeln sich zu neuem Bewusstsein und kreieren eine neu erfahrbare Dimension. Schaue hin, übe dich in Geduld und lass los. Du wirst nicht verletzt, auch wenn dein Verstand dir das einreden möchte. Umarme ihn mit Achtsamkeit und sage ihm: "Es gibt noch so, so, sooo viel mehr!"
Deine Grenzen weisen dich auf deine Freiheit hin,
dein dunkelster Schatten verbirgt das größte in dir liegende Licht,
deine Angst zeigt, wie viel bedingungslose Liebe in dir steckt.
Lasse den Vollmond (oder auch das Licht der Sonne; je nachdem) auf dich leuchten. Bitte um Kraft, um Erkenntnis auf deinem Weg und du wirst geführt. Deine Leuchtkraft wird zu glühen beginnen, wenn du erkennst, dass du selbst die Erleuchtung, das allumfassende Universum der göttlichen Liebe und Zuversicht bist. Du bist der Hafen, die Welt, das Abenteuer, das Erfahrbare selbst. Lasse dich durch das Leben leben. Alles ist frei.
Donnerstag, 22. Oktober 2015
Über das Festhalten in Dualseelen-Verbindungen
Montag, 12. Oktober 2015
Sonntag, 11. Oktober 2015
Samhain
Namensdeutung
Für Samhain gibt es zwei Namensdeutungen.Eigentlich bedeutet es einfach nur "Sommerende" (SAM-FIN). In einem tieferen Sinne und zweiten Aspekt weist es auf Vermählung oder vielmehr auf "Vereinigung" hin. Da der Herrscher für die Fruchtbarkeit des Landes direkt verantwortlich war, bedeutete seine Einsetzung vorrangig seine Vermählung mit der heiligen Erde des ihm anvertrauten Reiches.
Bedeutung des Festes
Samhain ist das Neujahrsfest der Kelten und hat eine entfernte Verbindung zum modernen "Halloween", dessen Name sich von "all Hallows eve" (vgl. Allerheiligen) ableitet. Samhain ist das Fest der Ahnen, der Wesen aus anderen Welten, des Orakelns und des Jahreswechsels. Das alte Jahr wird beendet, ein neues Jahr beginnt. Nur durch den Tod kann neues Leben entstehen - und so steht gerade das Fest Samhain für den ewigen Kreislauf des Lebens.Der Sommer ist vrobei, die Ernte längst eingebracht und das Leben im Außen verliert mehr und mehr an Bedeutung. Die Tage werden kürzer, die vielfältigen Herbstfarben und das pralle Leben verblassen allmählich. Die Themen Sterben und Tod treten in den Vordergrund und sind besonders zu der Zeit, sichtbar, greifbar und spürbar. Es ist Zeit, uns in die warme Stube zurückzuziehen und nach innen zu schauen. Das vergangene Jahr wird rückblickend betrachtet - Altes darf losgelassen werden und zugleich darf der Same, der im kommenden Jahr aufgehen soll, und zur Wintersonnenwende geboren wird, gesät werden. Wir schöpfen unsere Kraft aus der Stille und aus der Besinnung der eigenen Wurzeln, indem wir unserer Ahnen gedenken, mit ihnen sprechen, sie um Rat fragen und auch ihren Segen und Schutz fürs kommende Jahr erbitten. Die Schleier zu den Anderswelten sind jetzt so dünn, dass wir besonders leicht Kontakt zu Wesen aus der Anderswelt aufnehmen können. Die Zeit nach Samhain ist diejenige, in der die Leute im Haus bleiben. Die Natur, Mutter Erde zieht sich zurück und begibt sich für einige Zeit zur Ruhe.
Geschichten und Mythen
Der schwarze Gott bzw. der Wintergott Samhain feiert seinen Herrschaftsantritt, indem er den Sonnenhirsch erlegt und dessen Gattin, entführt und in die Unterwelt verschleppt, wo sie als Totengöttin weiterherrscht. Tief in der Erde hütet sie die Seelen der Verstorbenen, die schlafenden Samen der Pflanzen und auch die im Winterschlaf erstarrten Tiere. Mit der Vegetationsgöttin zieht sich auch die Kraft des Lebens auf der Erde zurück, damit sie über den Winter tief drinnen in der Erde sich regenerieren kann.Ein alter König muss sterben, damit ein neuer gekrönt werden kann. Dabei fällt mir eine Szene aus "die Nebel von Avalon" ein, in der Morgain mit dem sterbenden Arthus über den See fährt, um ihn in das heilige Land der Göttin zu bringen, wo er dann wiedergeboren werden sollte.
Themen, die in dieser Zeit präsent sind
- Das Leben als ewigen Kreislauf wahrnehmen - ohne Tod, kein neues Leben
- Rückzug ins Innere
- Sich den innersten, tiefsten und dunkelsten Gefühlen stellen
- Rückblick auf das alte Jahr
- Verbindung mit den "Anderswelten"
- Wertschätzung der eignen Herkunft
Reflektierende Fragen auf sich selbst
- Wie können meine Ahnen mich unterstützen?
- Was bedeutet Sterben für mich?
- Was sind meine dunkelsten und schwersten Gefühle/Gedanken und wie kann ich sie in mein Leben integrieren?
- Mit welchen Ahnen sollte ich mich noch aussprechen?
- Was möchte ich loslassen?
- Was will in mir sterben, um Platz für Neues zu schaffen?
Aktives
- Gemütliches Zusammentreffen bei Tee und Kuchen
- Heilspaziergang in der Natur - letztes Ernten von Früchten und Wurzeln
- Tanz und Trance im Wald
- Gemeinsames Zubereiten und Genießen des Abendessens
- Räucherung für unsere Ahnen und zur Öffnung der Sinne
- Tanzen, Feuer machen, unsere Ahnen rufen, Orakeln, Reden, Singen, Trommeln und Rasseln, Gemeinschaft genießen
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| Das Feuer dient als Symbol der Reinigung. Die neue Kraft, der Phönix entsteigt aus der Asche. |
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| Herbstspeisen (wie diese gekochten Speisekastanien) bringen uns näher mit dem Kontakt der Erde und helfen uns einzulassen auf die Dunkle Zeit. |
Samstag, 10. Oktober 2015
Botschaft einer indianischen Seherin
Ich will wissen, wonach du dich sehnst und ob du es wagst, davon zu träumen, der Sehnsucht deines Herzens zu begegnen. Es interessiert mich nicht, wie alt du bist. Ich will wissen, ob du es riskierst, dich für Liebe lächerlich zu machen. Für deine Träume, für das Abenteuer lebendig zu sein.
Es interessiert mich nicht, welche Planeten im Quadrat zu deinem Monde stehn. Ich will wissen, ob du den Kern deines eigenen Leidens berührt hast. Ob du durch die Enttäuschung deines eigenen Lebens geöffnet worden bist. Oder ob du zusammengezogen und verschlossen bist aus Angst vor weiterem Schmerz. Ich will wissen, ob du im Schmerz stehen kannst. Meinem oder deinem eigenen, ohne etwas zu tun, um ihn zu verstecken, ihn zu verkleinern oder in Ordnung zu bringen. Ich will wissen, ob du mit Freude sein kannst. Meiner oder deiner eigenen. Ob du mit Wildheit tanzen und ob du dich mit Exstase fühlen lassen kannst bis in die Spitzen deiner Finger und Zehen, ohne uns zu ermahnen, vorsichtig zu sein, realistisch zu sein oder an die Beschränkung des Menschseins zu erinnern.
Es interessiert mich nicht, ob die Geschichte, die du mir erzählst, wahr ist. Ich will wissen, ob du einen anderen enttäuschen kannst, um dir selbst treu zu bleiben. Ob du den Verrat des Vorwurfes ertragen kannst und nicht deine eigene Seele verrätst.
Ich will wissen, ob du treu sein kannst und darum vertrauenswürdig.
Ich will wissen, ob du die Schönheit sehen kannst, auch wenn es nicht jeden Tag schön ist und ob du dein Leben aus seiner Gegenwart entspringen lassen kannst.
Ich will wissen, ob du mit Versagen leben kannst. Deinem oder meinem und trotzdem am Rande des Sees stehen bleibst, um zum silbernen Vollmond zu rufen - "JA!"
Es interessiert mich nicht, zu wissen, ob du lebst und wie viel Geld du hast.
Ich will wissen, ob du nach der Nacht der Trauer und Verzweiflung aufstehen kannst, um dich um die Kinder zu kümmern.
Es interessiert mich nicht, wer du bist und wie es kommt, dass du hier bist.
Ich will wissen, ob du in der Mitte des Feuers mit mir stehst.
Es interessiert mich nicht, wo und was du studiert hast.
Ich will wissen, was dich von innen trägt, wenn alles andere wegfällt.























