Dienstag, 29. September 2015
Montag, 28. September 2015
Eine Botschaft
Danke an das Leben ..für meine Augen, die viel sehen..was mir Freude macht. Den Baum, die Wolken und die Nacht. Sie können mit mir weinen, lachen, staunen. Danke für den Blick in andere Augen. ..Danke an das Leben..meine Stimme und die Dinge..die ich sag und hör..Das Lied, die Sprache und das Meer. Sie können mit mir lachen, weinen, singen. Danke für den Klang der anderen Stimmen. ..Danke an das Leben, für die Gedanken, die stets wach sind..auch im tiefsten Schlaf. Den Traum, die Sehnsucht und die Tat. Sie können mich begeistern, bremsen, lenken. Danke für den Wunsch, wie andere zu denken. ..Danke für die Finsternis, ohne die das Licht nichts ist. Danke für das Böse..dass das Gute gut sein lässt. Der Himmel wird erst schön durch ein paar Wolken. (anonym)
Sonntag, 27. September 2015
Mondfinsternis im Widder
Es kommen so einige Turbulenzen in dieser Zeit auf uns zu. Sowohl körperlich als auch emotional. Eine Sturmflut der Gefühle steht bevor und es liegt an jedem selber, wie er damit umgehen möchte. Altes wird aufgelöst. Alles, woran man noch fest klammert, meint, was einem hundertprozentige Sicherheit gewährt, wird fortgerissen mit dem Fluss des Lebens. Stürmische Zeiten erfordern einen klaren Geist, auf der anderen Seite wird die hemmungslose Wildheit geweckt. Es ist wichtig, loszulassen und Vertrauen zu lernen. So kann kommen, was kommt...mit dem Wissen, das alles gut im Moment ist, so wie es ist. Jede Situation ist eine Lektion, von der man lernen, sich selbst neu erleben kann.
Drücke dich aus, tanze, lass deine wilde Seite in dir zum Vorschein kommen. Lass gehen und staune, wundere dich über das, was kommt. Hab keine Angst, dein wahres Inneres Ich kann niemals verletzt, irritiert werden. Suche gleichzeitig eine wärmende, geborgene Ruhe in dir, die dir erlaubt frei zu sein. Das kann eine Meditation sein oder eine Tätigkeit, die du aus Leidenschaft gerne machst. Ansonsten vertraue...und lasse den Sturm vorbeiziehen. Auf jede Finsternis folgt das Licht.
Drücke dich aus, tanze, lass deine wilde Seite in dir zum Vorschein kommen. Lass gehen und staune, wundere dich über das, was kommt. Hab keine Angst, dein wahres Inneres Ich kann niemals verletzt, irritiert werden. Suche gleichzeitig eine wärmende, geborgene Ruhe in dir, die dir erlaubt frei zu sein. Das kann eine Meditation sein oder eine Tätigkeit, die du aus Leidenschaft gerne machst. Ansonsten vertraue...und lasse den Sturm vorbeiziehen. Auf jede Finsternis folgt das Licht.
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| Am 28.09. ist der rote Blutmond am Nachthimmel zu sehen |
Sonntag, 20. September 2015
GOD, trust me. [..Passion..]
Welcome ☀Shine ⊙
❕. ...Creating a new high quality reality - thankfully I love the way we are .. . .. . .
I. am unconditional LOVE :)
My will for you, is your will for you
.. let y⊙u know the respect...
I'm my thoughts and feelings
I'm grate.
I'm free..everywhere.
I love my body, my spirit, my soul, my life
Thanks for my grateful and lovely family!
Sonntag, 13. September 2015
Kinder des vergessenen Morgens
Gedanken überschlagen sich in meinem Kopf. Erwartungen, Thermine, was ich noch zu erledigen habe...
Entschlossen bewege ich mich auf den Pfad zu. Der mich in den Wald führt. Meine wahre Heimat. Ich höre das Rascheln der Blätter, das Singen der Vögel, das Zirpen der Grillen. Es ist Spätsommer. Langsam spüre ich, wie die Gedanken in meinem Kopf ruhiger werden und schließlich abebben. Ich weiß, dass sie nicht real sind. Deswegen gebe ich ihnen auch keine Kraft.
Meine Schritte tragen mich gemächlich weiter. Freudig begrüße ich die Fichten, Tannen, Buchen und Eichen. Die Bäume grüßen zurück. Ich kann ihre alten und tiefen Stimmen hören. Wie weise sie sind! So voller Geschichten und Erzählungen. Ich gehe zu meinem Kraftbaum. Einauge, heißt er. Eine 200 Jahre alte Buche. Ich setze mich in seinem Wurzelthron und lausche. "Du bist gekommen, ich danke dir! Du bist wunderschön." Danke für deine Kraft, sage ich zurück. Meine Hände ruhen auf seiner Rinde. Meine Sinne verschmelzen mit seinen Ästen, Blättern und seinem Holz. Ich bin nun der Baum. Durch die Wurzeln kann ich den Wald atmen hören und spüren. Ich sehe alles, überschaue alles. Was für ne Aussicht! Der ganze Wald in mir. Und ich in ihm. Sobald genügend Kraft mich durchfließt, verabschiede ich mich von Einauge und führe die Reise fort. Es geht über Lichtungen, auf denen hauchdünne Wesen mit den Winden tanzen, vorbei an düsterem Dickicht, wo sich ein Igel und ein Marder unter dem Laub verstecken. Meine Schuhe ziehe ich aus. Ich brauche sie für heute nicht mehr. Ich möchte die wohltuende Erde spüren, die mich trägt und behütet. Barfuß geht es einem alten Pfad entlang. Das Gras kitzelt an den nackten Füßen. Ich fange an zu laufen. Die Bäume scheinen mir den Weg zu bereiten und weichen meinem sausenden Körper aus. Plötzlich bleibe ich stehen. Ein strahlend weißer Hirsch stellt sich mir in den Weg. Behutsam, ganz vorsichtig bewege ich mich auf ihn zu. Angst habe ich keine. Ich weiß, wenn ich Angst empfinden würde, wäre ich ein willkommenes Angriffsziel. Aber warum sollte er mich angreifen? Er ist ein guter Freund von mir. Eine Wächterseele, die ich schon sehr lange kenne. Von alten Erinnerungen bewegt, nähere ich mich seinem erhabenen Haupt. Sein Geweih scheint in der durch die Äste schimmernde Sonne zu glänzen. Meine Lippen berühren sanft seine Stirn. Ein Kuss der Verbundenheit. Der Hirsch bleibt ruhig. Als ich mich jedoch ein paar Schritte entferne, macht er einen gewaltigen Satz und verschwindet hinter dem nächsten Hügel. Ich folge ihm. Dahinter ist wieder eine kleine Lichtung. Doch der Hirsch zeigt sich nicht mehr. Was ich sehe, sind uralte Steine. Drei große nebeneinander. Rings herum kleinere. Ein Steinkreis. Ich sehe Bilder aus einer vergangenen Welt. Schamanen und Druiden, die tanzten, beschworen und sangen. Meine Hand streckt sich intuitiv zum größten der drei Steine aus, als ich herantrete. Und wieder durchfahren mich Bilder. Dann beginnt sich in mir ein Lied zu manifestieren. Keiner kennt diese Sprache. Niemand spricht sie mehr. Ich singe, was ích höre und sehe. Von vergangenen Tagen. Von Jahrstausenden des Krieges, des Friedens und der Weisheit. Singe vom Regen, der die Erde nährt. Von Orten der Stille, vom Blut der Berge. Singe von einer Sehnsuht nach Liebe. Die Worte hallen im ganzen Wald wider. Nur er hört sie. Und ich. Es ist ein altes, vergessenes Lied. Alles um mich herum, scheint gerührt zu sein. Sogar die Bäume weinen. Auch ich bin zutiefst bewegt. Es ist nicht mein Lied. Es kommt vom Herzen des Universums. Die Vögel haben aufgehört zu singen, der Wind hat sich gelegt, alles lauscht dem Klang des Liedes. Das ansteigt und abschwächt. Ruft, ruft die alten Tage von einst. Singt von dem, was war und sein wird. Da kommen die Krähen. Zu Dutzenden. Ihr Krächzen lässt den Wald erzittern. Sie kommen von Norden, Süden, dem Osten und dem Westen. Ihr schwarzes Gefieder verschluckt jegliches Licht. Ich kenne sie...meine Brüder. Gestaltwandler, wie ich. Ihre Schwingen flattern, ihre Federn peitschen sich in die Lüfte. Sie landen. Dann wird es still. Das Lied ist zu Ende. Ich drehe mich um. Schaue in unergründliche Augen nackter Jünglinge. War ihr Gefieder schwarz, so ist ihre Haut nun weiß, wie die Borke einer Birke. Freundlich nicke ich ihnen zu. Bedanke mich, auf dass sie gekommen sind. Gemeinsam suchen wir einen Bach auf. Kristallklares Wasser sprudelt das Tal hinunter. An einer geeigneten Stelle, die hoch gelegen ist, ziehe ich meine Kleidung aus. Spüre die sanfte Brise, die mich liebkost. Die Abendsonne schillert über meinen nackten Körper, bis die letzten Sonnenstrahlen hinter den Bergen verschwinden. Es ist Zeit. Die ersten Sterne zeigen sich. Ich bin bereit! Niemand wird mich so zu Gesicht bekommen. Und das darf auch niemand. Kein Mensch soll jemals wissen, was ich wirklich bin. Ich zeige mich in meiner wahren Gestalt. Meine Haut wird von weiß zu bläulich und beginnt zu schimmern. Wie der Sand am nächtlichen Meer. Wie die Sterne über mir. Ich wachse. Werde größer. Ich bin nun reine Essenz. Der Vollmond bescheint den Bach. Die anderen baden bereits freudig im Wasser. Lachen, scherzen, erzählen sich Geschichten. Ich fließe förmlich durchs Mondwasser und schließe mich ihnen an. Der Mond spricht zu uns allen in einer klaren, hellen Stimme. Seine Musik, die er macht, ist magisch. Verzaubert uns. Alles Geheimnisvolle, alle Materie, alles Versteckte ist nun aufgedeckt. Grenzenlose Liebe und Verbundenheit durchdringt uns. Das Wasser erfüllt unsere Körper mit Kraft und sensiblen Eindrücken. Wäscht uns rein. Als nächstes machen wir ein Feuer. Tragen altes Holz zusammen. Stapeln es zu einem hohen Turm. Die Flammen lodern hell und gierig in die Nacht. Alles ist durchdrungen von Leidenschaft und purer Lust. Wir lassen uns trocknen von den Feuerzungen. Ein Jüngling stimmt einen Ton an. Wir anderen schreien und singen in das Feuer hinein, wodurch es noch inbrünstiger lodert. Es soll verbrennen, was uns hindert wir selbst zu sein. Es soll Zweifel, Hass und die Angst verbrennen. Mit der Wärme soll das Feuer unsere Herzen nähren. Auf dass sie niemals schwach werden und auf Ewig schlagen mögen, für die die wir lieben. Wir tanzen, drehen uns in Trance, nehmen uns bei den Händen und feiern so die ganze Nacht hindurch. Bis die Morgenröte anbricht. Das Feuer ist aus. Die Krähen weg. Allein lieg ich zurück. Zufrieden, glücklich. Jemand wird zweifeln an dieser Geschichte. Ja, es ist eine Geschichte des Zaubers. Eines Zaubers, den die Menschheit leider vergessen hat. Aber wir sind die Erinnerung. Ich schaue in den Osten. Erkenne die ersten Sonnenstrahlen und sage: "Ja, wir sind die Kinder des vergessenen Morgens!"
Entschlossen bewege ich mich auf den Pfad zu. Der mich in den Wald führt. Meine wahre Heimat. Ich höre das Rascheln der Blätter, das Singen der Vögel, das Zirpen der Grillen. Es ist Spätsommer. Langsam spüre ich, wie die Gedanken in meinem Kopf ruhiger werden und schließlich abebben. Ich weiß, dass sie nicht real sind. Deswegen gebe ich ihnen auch keine Kraft.
Meine Schritte tragen mich gemächlich weiter. Freudig begrüße ich die Fichten, Tannen, Buchen und Eichen. Die Bäume grüßen zurück. Ich kann ihre alten und tiefen Stimmen hören. Wie weise sie sind! So voller Geschichten und Erzählungen. Ich gehe zu meinem Kraftbaum. Einauge, heißt er. Eine 200 Jahre alte Buche. Ich setze mich in seinem Wurzelthron und lausche. "Du bist gekommen, ich danke dir! Du bist wunderschön." Danke für deine Kraft, sage ich zurück. Meine Hände ruhen auf seiner Rinde. Meine Sinne verschmelzen mit seinen Ästen, Blättern und seinem Holz. Ich bin nun der Baum. Durch die Wurzeln kann ich den Wald atmen hören und spüren. Ich sehe alles, überschaue alles. Was für ne Aussicht! Der ganze Wald in mir. Und ich in ihm. Sobald genügend Kraft mich durchfließt, verabschiede ich mich von Einauge und führe die Reise fort. Es geht über Lichtungen, auf denen hauchdünne Wesen mit den Winden tanzen, vorbei an düsterem Dickicht, wo sich ein Igel und ein Marder unter dem Laub verstecken. Meine Schuhe ziehe ich aus. Ich brauche sie für heute nicht mehr. Ich möchte die wohltuende Erde spüren, die mich trägt und behütet. Barfuß geht es einem alten Pfad entlang. Das Gras kitzelt an den nackten Füßen. Ich fange an zu laufen. Die Bäume scheinen mir den Weg zu bereiten und weichen meinem sausenden Körper aus. Plötzlich bleibe ich stehen. Ein strahlend weißer Hirsch stellt sich mir in den Weg. Behutsam, ganz vorsichtig bewege ich mich auf ihn zu. Angst habe ich keine. Ich weiß, wenn ich Angst empfinden würde, wäre ich ein willkommenes Angriffsziel. Aber warum sollte er mich angreifen? Er ist ein guter Freund von mir. Eine Wächterseele, die ich schon sehr lange kenne. Von alten Erinnerungen bewegt, nähere ich mich seinem erhabenen Haupt. Sein Geweih scheint in der durch die Äste schimmernde Sonne zu glänzen. Meine Lippen berühren sanft seine Stirn. Ein Kuss der Verbundenheit. Der Hirsch bleibt ruhig. Als ich mich jedoch ein paar Schritte entferne, macht er einen gewaltigen Satz und verschwindet hinter dem nächsten Hügel. Ich folge ihm. Dahinter ist wieder eine kleine Lichtung. Doch der Hirsch zeigt sich nicht mehr. Was ich sehe, sind uralte Steine. Drei große nebeneinander. Rings herum kleinere. Ein Steinkreis. Ich sehe Bilder aus einer vergangenen Welt. Schamanen und Druiden, die tanzten, beschworen und sangen. Meine Hand streckt sich intuitiv zum größten der drei Steine aus, als ich herantrete. Und wieder durchfahren mich Bilder. Dann beginnt sich in mir ein Lied zu manifestieren. Keiner kennt diese Sprache. Niemand spricht sie mehr. Ich singe, was ích höre und sehe. Von vergangenen Tagen. Von Jahrstausenden des Krieges, des Friedens und der Weisheit. Singe vom Regen, der die Erde nährt. Von Orten der Stille, vom Blut der Berge. Singe von einer Sehnsuht nach Liebe. Die Worte hallen im ganzen Wald wider. Nur er hört sie. Und ich. Es ist ein altes, vergessenes Lied. Alles um mich herum, scheint gerührt zu sein. Sogar die Bäume weinen. Auch ich bin zutiefst bewegt. Es ist nicht mein Lied. Es kommt vom Herzen des Universums. Die Vögel haben aufgehört zu singen, der Wind hat sich gelegt, alles lauscht dem Klang des Liedes. Das ansteigt und abschwächt. Ruft, ruft die alten Tage von einst. Singt von dem, was war und sein wird. Da kommen die Krähen. Zu Dutzenden. Ihr Krächzen lässt den Wald erzittern. Sie kommen von Norden, Süden, dem Osten und dem Westen. Ihr schwarzes Gefieder verschluckt jegliches Licht. Ich kenne sie...meine Brüder. Gestaltwandler, wie ich. Ihre Schwingen flattern, ihre Federn peitschen sich in die Lüfte. Sie landen. Dann wird es still. Das Lied ist zu Ende. Ich drehe mich um. Schaue in unergründliche Augen nackter Jünglinge. War ihr Gefieder schwarz, so ist ihre Haut nun weiß, wie die Borke einer Birke. Freundlich nicke ich ihnen zu. Bedanke mich, auf dass sie gekommen sind. Gemeinsam suchen wir einen Bach auf. Kristallklares Wasser sprudelt das Tal hinunter. An einer geeigneten Stelle, die hoch gelegen ist, ziehe ich meine Kleidung aus. Spüre die sanfte Brise, die mich liebkost. Die Abendsonne schillert über meinen nackten Körper, bis die letzten Sonnenstrahlen hinter den Bergen verschwinden. Es ist Zeit. Die ersten Sterne zeigen sich. Ich bin bereit! Niemand wird mich so zu Gesicht bekommen. Und das darf auch niemand. Kein Mensch soll jemals wissen, was ich wirklich bin. Ich zeige mich in meiner wahren Gestalt. Meine Haut wird von weiß zu bläulich und beginnt zu schimmern. Wie der Sand am nächtlichen Meer. Wie die Sterne über mir. Ich wachse. Werde größer. Ich bin nun reine Essenz. Der Vollmond bescheint den Bach. Die anderen baden bereits freudig im Wasser. Lachen, scherzen, erzählen sich Geschichten. Ich fließe förmlich durchs Mondwasser und schließe mich ihnen an. Der Mond spricht zu uns allen in einer klaren, hellen Stimme. Seine Musik, die er macht, ist magisch. Verzaubert uns. Alles Geheimnisvolle, alle Materie, alles Versteckte ist nun aufgedeckt. Grenzenlose Liebe und Verbundenheit durchdringt uns. Das Wasser erfüllt unsere Körper mit Kraft und sensiblen Eindrücken. Wäscht uns rein. Als nächstes machen wir ein Feuer. Tragen altes Holz zusammen. Stapeln es zu einem hohen Turm. Die Flammen lodern hell und gierig in die Nacht. Alles ist durchdrungen von Leidenschaft und purer Lust. Wir lassen uns trocknen von den Feuerzungen. Ein Jüngling stimmt einen Ton an. Wir anderen schreien und singen in das Feuer hinein, wodurch es noch inbrünstiger lodert. Es soll verbrennen, was uns hindert wir selbst zu sein. Es soll Zweifel, Hass und die Angst verbrennen. Mit der Wärme soll das Feuer unsere Herzen nähren. Auf dass sie niemals schwach werden und auf Ewig schlagen mögen, für die die wir lieben. Wir tanzen, drehen uns in Trance, nehmen uns bei den Händen und feiern so die ganze Nacht hindurch. Bis die Morgenröte anbricht. Das Feuer ist aus. Die Krähen weg. Allein lieg ich zurück. Zufrieden, glücklich. Jemand wird zweifeln an dieser Geschichte. Ja, es ist eine Geschichte des Zaubers. Eines Zaubers, den die Menschheit leider vergessen hat. Aber wir sind die Erinnerung. Ich schaue in den Osten. Erkenne die ersten Sonnenstrahlen und sage: "Ja, wir sind die Kinder des vergessenen Morgens!"
Freitag, 14. August 2015
Wie du über HERZENSBRUCH hinwegkommst
Die meisten von uns werden einmal mit der Situation
konfrontiert werden, in der es heißt: Es ist aus! Aus irgendeinem Grund
scheitert eine Beziehung und die Welt scheint zusammenzubrechen. Doch anstatt
sich Vorwürfe zu machen, sich zu Bemitleiden oder gar zu behaupten, dass du nie
wieder lieben könntest, weil du nicht mehr verletzt werden möchtest etc. ist es
für dein eigenes Wohl viel hilfreicher, dich wieder für die Freude und für das
Glück zu öffnen. Alles andere, was du versuchst zu verdrängen, geht letztendlich
gegen dich selbst. Alles, was du dir selbst antust, tust du deinem inneren Kind
an. Hier sind einige Anregungen, wie du nach dem `Heartbreak´ wieder die Sonne
sehen kannst:
1.
Lenk dich nicht ab!
Zu allererst solltest du dich in aller Ruhe
zurückziehen. Auch wenn es sich im ersten Moment komisch oder falsch anfühlt.
Setz dich hin. Lass alles hochkommen, was kommt. Gehe die Momente noch einmal
durch, die du mit der geliebten Person hattest. Vielleicht musst du weinen. Das
ist gut so. Das heißt, deine Seele befreit sich von Ballast. Zur Unterstützung
kannst du auch traurige Songs oder Herzschmerz-Musik hören. Es ist wichtig,
dass du den Schmerz fühlst, anstatt ihn zu verdrängen.
2.
Lebe für die nächsten Minuten und Stunden
Wenn du nach einem Beziehungs-Aus an
morgen, die Vergangenheit oder an die Zukunft denkst, kann dies sehr belastend
für dich sein. Schau darauf, was du in der nächsten halben Stunde tun kannst,
damit es dir besser geht. Iss ein Eis, wenn dir danach ist. Ruf einen besten
Freund, eine beste Freundin an. Backe einen Kuchen. Alldem sind keine Grenzen
gesetzt.
3.
Müll raus!
Triff die Entscheidung, ob du die Dinge,
die du von deinem/deiner Ex geschenkt bekommen hast, behalten möchtest oder
auch hier einen endgültigen physischen Schlussstrich ziehen möchtest. Du kannst
auch nur einige wenige Sachen (wie zB. ein Foto) als Erinnerung gebrauchen. Ich
persönlich mag alles verbrennen. Beim Zusehen, wie Flammen etwas verzehren,
fühle ich Erleichterung beim Loslassen und es geht mir danach viel besser.
Natürlich geht auch Vergraben oder in den Fluss werfen. Nur sollte dabei die
Natur nicht zu Schaden kommen. Du kannst auch einen Brief an die Person
schreiben oder ein Gedankenzettel und diesen auch verbrennen.
4.
Selbstliebe ist alles
Jetzt scheint auf einmal niemand mehr da zu
sein, dem du deine Liebe und deine Aufmerksamkeit geben kannst. Aber
stattdessen kannst du dir selbst, all das geben. Merke dir, du bist der
wichtigste Mensch in deinem Leben. Immer, wenn du mit so einem Gefühl
konfrontiert wirst, frage dich: Was würde
jemand tun, der sich selbst liebt? Dann wirst du darauf sofort eine Antwort
erhalten.
5.
Nachfühlen
Setz dich ab und zu in die Stille. Ist da
noch was? Was muss noch verarbeitet werden? Nach und nach wirst du merken, wie
die Erinnerungen allmählich verblassen und „neutral“ werden. Das heißt, dass du
keine so starken Emotionen mehr empfindest, wenn du dir Bilder der vorigen
Beziehung in deinem Kopf anschaust.
Merke dir, niemand kann dich verletzen. Das
ist Illusion. Aber du kannst dir selbst sehr wohl weht tun. Und zwar durch die
Gedanken, die du über andere Menschen hast.
Liebe dich selbst, und niemand wird
dir etwas antun können.
Dienstag, 4. August 2015
Was ist Schamanismus?
Bevor es überhaupt irgendeine Religion gab, nutzten die ältesten Vorfahren der Menschen die Kraft der Natur. Sie wussten, dass die Magie ihrer Urmutter in ihnen war und erschufen aus Träumen Welten. In den letzten Jahrhunderten jedoch, entfernten sich die Leute immer mehr von der Uressenz des Seins. Maschinen, Arbeit, Stress, Kriege und Unterdrückung scheinen nun die Erde zu beherrschen. Aber viele wollen nicht mehr so leben, wie bisher. Sie finden wieder ihre Wurzeln in der Natur.
Und genau da tritt der Schamane/die Schamanin von jedem in uns ans Tageslicht. Schamanismus bedeutet Ausdruck, die Wildheit in sich selbst zu entdecken, zu seinem wahren spirituellen Selbst zu erwachen. Es ist ein praktischer Weg, mit allen Wesen wieder in Kontakt zu treten. Voraussetzung dafür ist das Zuhören, Sehen, Schmecken, Riechen. Dadurch gelangen wir allmählich an die Urquelle. Pflanzen, Tiere, Steine, alles ist eins. Hör zu, lausche und lasse deine Seele heilen. Höre zu und lausche. So lernst du die Weisheit auch in dir wieder zu schätzen. Probiere aus. Lass Liebe und Respekt vor allen Wesen dein Weg sein. Sei dankbar für die Gaben, die dir Mutter Erde gibt. Erwecke wieder deine wahre Leuchtkraft. Bald wirst du erkennen, dass nichts unmöglich ist. Die Zeit des Erwachens ist da.
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