Samstag, 10. Oktober 2015
Botschaft einer indianischen Seherin
Ich will wissen, wonach du dich sehnst und ob du es wagst, davon zu träumen, der Sehnsucht deines Herzens zu begegnen. Es interessiert mich nicht, wie alt du bist. Ich will wissen, ob du es riskierst, dich für Liebe lächerlich zu machen. Für deine Träume, für das Abenteuer lebendig zu sein.
Es interessiert mich nicht, welche Planeten im Quadrat zu deinem Monde stehn. Ich will wissen, ob du den Kern deines eigenen Leidens berührt hast. Ob du durch die Enttäuschung deines eigenen Lebens geöffnet worden bist. Oder ob du zusammengezogen und verschlossen bist aus Angst vor weiterem Schmerz. Ich will wissen, ob du im Schmerz stehen kannst. Meinem oder deinem eigenen, ohne etwas zu tun, um ihn zu verstecken, ihn zu verkleinern oder in Ordnung zu bringen. Ich will wissen, ob du mit Freude sein kannst. Meiner oder deiner eigenen. Ob du mit Wildheit tanzen und ob du dich mit Exstase fühlen lassen kannst bis in die Spitzen deiner Finger und Zehen, ohne uns zu ermahnen, vorsichtig zu sein, realistisch zu sein oder an die Beschränkung des Menschseins zu erinnern.
Es interessiert mich nicht, ob die Geschichte, die du mir erzählst, wahr ist. Ich will wissen, ob du einen anderen enttäuschen kannst, um dir selbst treu zu bleiben. Ob du den Verrat des Vorwurfes ertragen kannst und nicht deine eigene Seele verrätst.
Ich will wissen, ob du treu sein kannst und darum vertrauenswürdig.
Ich will wissen, ob du die Schönheit sehen kannst, auch wenn es nicht jeden Tag schön ist und ob du dein Leben aus seiner Gegenwart entspringen lassen kannst.
Ich will wissen, ob du mit Versagen leben kannst. Deinem oder meinem und trotzdem am Rande des Sees stehen bleibst, um zum silbernen Vollmond zu rufen - "JA!"
Es interessiert mich nicht, zu wissen, ob du lebst und wie viel Geld du hast.
Ich will wissen, ob du nach der Nacht der Trauer und Verzweiflung aufstehen kannst, um dich um die Kinder zu kümmern.
Es interessiert mich nicht, wer du bist und wie es kommt, dass du hier bist.
Ich will wissen, ob du in der Mitte des Feuers mit mir stehst.
Es interessiert mich nicht, wo und was du studiert hast.
Ich will wissen, was dich von innen trägt, wenn alles andere wegfällt.
Über das Sterben, das keinen Tod beinhaltet
Die Zeit des Herbstes ist da. Besonders in dieser Jahreszeit (aber wie jeden Tag in unserem Leben) ist der Tod stets präsent. Andererseits gibt es eigentlich kein Sterben, kein Ende. Das wird hiermit mit einem Baum-Gleichnis veranschaulicht:
Die Wahrheit der Bäume
Könntest du für viele, viele Jahre am Fenster sitzen und einfach nur den Baum vor deinem Haus beobachten, würdest du sehen, dass der Baum niemals stirbt, sondern nur seine Form wechselt. Darauf sagst du vielleicht: "Ja, aber er hat irgendwann angefangen zu sein. Er begann als Samen." Doch woher kam dieser Samen? "Von einem anderen Baum", sagst du. Aber was wäre, wenn es in Wirklichkeit ein und derselbe Baum wäre?
Stell dir einen Baum vor, der aus einem Samen hervorsprießt. Der Baum wächst und wächst und wächst, bis er eines Tages, vielleicht nach mehreren hundert Jahren, aufhört zu wachsen und das tut, was man "sterben" nennt. Doch er ist gar nicht gestorben. Er hat einfach einen Prozess durchlaufen, zu dem es gehört, Samen hervorzubringen, aus denen neue Bäume emporwachsen. Aber handelt es sich wirklich um neue Bäume...oder ist es einfach der alte Baum, der wieder von vorne beginnt?
Wenn ein Baum zu der größten Höhe emporgewachsen ist, die er in seiner gegenwärtigen Form erreichen kann, fällt er zu Boden. Doch die Samen, die er in den vielen Jahren zuvor auf den Boden fallen ließ, sind nicht wirklich etwas anderes als er. Sie sind Teil des Baumes, so wie ein Tropfen Meerwasser Teil des Ozeans ist. Wir geben einfach nur demselben Ding unterschiedliche Namen, da es uns in unterschiedlichen Formen begegnet.
Wenn der Baum eine Samenkapsel fallen lässt, wirft er damit sich selbst auf den Boden. Dann erlebt er, wie er selbst aufs Neue emporwächst, in einer Form, die ein anderer "Körper" zu sein scheint. Und doch ist es derselbe "Körper", der kleiner geworden ist und dann wieder größer wird. Er hat sich transformiert.
Man kann Bäume oder andere Pflanzen sogar dazu veranlassen, dies mitten in ihrem Wachstumszyklus zu tun, indem man einen Zweig abschneidet und ins Wasser stellt. Er treibt dann Wurzeln aus und kann eingepflanzt werden.
Ist das nun ein anderer Baum? Oder, Wunder über Wunder, ist es derselbe Baum, der abgeschnitten und wieder eingepflanzt wurde? Wo endet der eine Baum und wo beginnt der andere? Bedeutet die Tatsache, dass sie physisch voneinander getrennt wurden , dass sie nicht länge ein und dasselbe Wesen sind?
In unserer begrenzten menschlichen Sichtweise haben wir physische Trennung mit wesenhafter Verschiedenheit gleichgesetzt. Aber was ist, wenn es auf der Ebene der eigentlichen Lebensessenz gar keinen Unterschied gibt?
Tatsächlich gibt es keinen solchen Unterschied. Und genau das ist mit dem Ewigen Leben gemeint.
Es wohnt jeder Lebensform inne, die existiert. Von Sternen und Planeten bis zu ganzen Sonnensystemen, ja sogar ganzen Universen. Von Menschen und Schneeflocken und Bäumen bis zu ganzen Ökosystemen und allem in diesen Systemen -jeder Aspekt des Lebens erfährt die Tatsache seiner eigenen ewigen Existenz und seiner eigenen energetischen Essenz entsprechend seinem jeweiligen Grad an Bewusstheit.
Was ist nun diese Essenz, dieser Wesenskern, der sich von einer Schneeflocke zur nächsten, von einem Baum zum nächsten, von einem Sonnensystem zum nächsten, von einer "Verstofflichung " zur nächsten, von einer "Lebensspanne" zur nächsten überträgt?
Es ist Das Einzige Ding, Das Existiert, und es transformiert sich unaufhörlich. Es ist Göttlichkeit, unteilbar und doch individuell sichtbar gemacht, wieder und wieder, durch jene Form des Selbstausdrucks, die wir Leben nennen.
Es ist die eine Einzige Seele, wiedergeboren. Es ist das Eine Ding, vervielfacht. Es ist Gott in sich wandelnder Gestalt.
Es war Am Anfang, Ist Jetzt und Wird Immer Sein. Welt ohne Ende.
Es ist Du.
Aus dem Buch: "Was wirklich wichtig ist" -von Neale Donald Walsch
Der Schrei des Hirsches
Ich erhebe mich heute
durch die Kraft des Himmels:
Licht der Sonne,
Strahlen des Mondes,
Herrlichkeit des Feuers,
Geschwindigkeit des Blitzes,
Schnelligkeit des Windes,
Tiefe der See,
Festigkeit der Erde,
Härte von Fels.
Ich erhebe mich heute
durch die Macht der Götter, mich zu führen.
BEANNACHT
Am Tag, an dem
die Last auf deinen Schultern
unerträglich wird
und du strauchelst,
möge die Erde tanzen,
dir das Gleichgewicht wiederzugeben.
Und wenn deine Augen
hinterm grauen Fenster
zu Eis erstarren
und das Gespenst des Verlusts
sich in dich einschleicht,
möge ein ein Schwarm von Farben,
Tiefblau, Rot, Grün
und Azur, herbeikommen,
dich auf einer Au der Freude aufzuwecken.
Wenn die Leinwand des Bootes
des Denkens spröde wird
und ein Fleck Ozean
schwarz unter dir wächst,
möge ein Pfad gelben Mondlichts
sich über die Wellen legen,
dich sicher ans Ufer zu führen.
Möge die Nahrung der Erde dein sein,
möge die Klarheit des Lichts dein sein,
möge die Flüssigkeit des Ozeans dein sein,
möge der Schutz der Ahnen dein sein.
Und möge ein sanfter
Wind diese Worte
der Liebe um dich schmiegen,
wie einen unsichtbaren Mantel,
der dein Leben behüten soll.
Dienstag, 29. September 2015
Montag, 28. September 2015
Eine Botschaft
Danke an das Leben ..für meine Augen, die viel sehen..was mir Freude macht. Den Baum, die Wolken und die Nacht. Sie können mit mir weinen, lachen, staunen. Danke für den Blick in andere Augen. ..Danke an das Leben..meine Stimme und die Dinge..die ich sag und hör..Das Lied, die Sprache und das Meer. Sie können mit mir lachen, weinen, singen. Danke für den Klang der anderen Stimmen. ..Danke an das Leben, für die Gedanken, die stets wach sind..auch im tiefsten Schlaf. Den Traum, die Sehnsucht und die Tat. Sie können mich begeistern, bremsen, lenken. Danke für den Wunsch, wie andere zu denken. ..Danke für die Finsternis, ohne die das Licht nichts ist. Danke für das Böse..dass das Gute gut sein lässt. Der Himmel wird erst schön durch ein paar Wolken. (anonym)
Sonntag, 27. September 2015
Mondfinsternis im Widder
Es kommen so einige Turbulenzen in dieser Zeit auf uns zu. Sowohl körperlich als auch emotional. Eine Sturmflut der Gefühle steht bevor und es liegt an jedem selber, wie er damit umgehen möchte. Altes wird aufgelöst. Alles, woran man noch fest klammert, meint, was einem hundertprozentige Sicherheit gewährt, wird fortgerissen mit dem Fluss des Lebens. Stürmische Zeiten erfordern einen klaren Geist, auf der anderen Seite wird die hemmungslose Wildheit geweckt. Es ist wichtig, loszulassen und Vertrauen zu lernen. So kann kommen, was kommt...mit dem Wissen, das alles gut im Moment ist, so wie es ist. Jede Situation ist eine Lektion, von der man lernen, sich selbst neu erleben kann.
Drücke dich aus, tanze, lass deine wilde Seite in dir zum Vorschein kommen. Lass gehen und staune, wundere dich über das, was kommt. Hab keine Angst, dein wahres Inneres Ich kann niemals verletzt, irritiert werden. Suche gleichzeitig eine wärmende, geborgene Ruhe in dir, die dir erlaubt frei zu sein. Das kann eine Meditation sein oder eine Tätigkeit, die du aus Leidenschaft gerne machst. Ansonsten vertraue...und lasse den Sturm vorbeiziehen. Auf jede Finsternis folgt das Licht.
Drücke dich aus, tanze, lass deine wilde Seite in dir zum Vorschein kommen. Lass gehen und staune, wundere dich über das, was kommt. Hab keine Angst, dein wahres Inneres Ich kann niemals verletzt, irritiert werden. Suche gleichzeitig eine wärmende, geborgene Ruhe in dir, die dir erlaubt frei zu sein. Das kann eine Meditation sein oder eine Tätigkeit, die du aus Leidenschaft gerne machst. Ansonsten vertraue...und lasse den Sturm vorbeiziehen. Auf jede Finsternis folgt das Licht.
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| Am 28.09. ist der rote Blutmond am Nachthimmel zu sehen |
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